Islam & Nahost 02.09.10

Warum darf man dem Islam nicht den Rücken kehren?

"Sobald ich das Haus meines Vaters betrat, prasselten von allen Seiten Schläge wie Hagelkörner auf mich nieder. Und als ich schaute, sah ich, dass es meine Brüder und Cousins waren, unter ihnen derjenige, der als Offizier der Geheimpolizei arbeitet. Mitten in diesen schrecklichen Momenten sah ich da... mehr »

Islam & Nahost 08.07.10

"Werde ich der nächste sein?" Das Vermächtnis des ermordeten Bischofs Padovese

"Werde ich der nächste sein?" fragte Bischof Padovese vor vier Jahren bei einem Besuch in einer Kirche, in der ein betender Pfarrer hinterrücks ermordet worden war. Anfangs Juni wurde Padovese, ein persönlich Bekannter von Heinz Gstrein, in seinem Haus im türkischen Iskenderun grausam getötet. Das V... mehr »

Islam & Nahost 01.07.10

Emsiges Sägen an Afshars Ast: Wer vertritt die Schweizer Moslems wirklich?

Farhad Afshar, in den Schweizer Medien bislang mit Samthandschuhen angefasster Vorzeigmoslem vom Dienst, scheint von einem Tag auf den anderen bei seinen Freunden in Ungnade gefallen zu sein. Lang galt der Soziologe aus dem schiitischen Iran mit seiner "Koordination Islamischer Organisationen Schwei... mehr »

Islam & Nahost 24.06.10

Beim Fussball des Propheten! Die Weltmeisterschaft im Dienst islamischer Weltherrschaft?

In der Schweiz und auch international hält sich hartnäckig der Verdacht, dass beim WM-Match gegen Chile der saudiarabische Schiedsrichter Khalil al-Ghamdi die Schweizerische Elf bewusst benachteiligt hat. Als Strafe für das eidgenössische Minarettverbot? Die Rote Karte für Valon Behrami sei weniger ... mehr »

Islam & Nahost 17.06.10

Libysche Geiselnahme: Ende gut - alles gut?

Nach fast zweijähriger Geiselhaft in Gaddafis islamischem "Idealstaat", der liybschen "Dschamahirija", durfte Max Göldi die Schweizer Heimat und seine Anghörigen wieder sehen. Manch einer ist jetzt versucht, zu sagen: Ende gut, alles gut! Es wäre aber besonders verantwortungslos, würden jetzt nicht ... mehr »

Buchempfehlung: Kurt Beutler: Warum gewisse Dinge schief laufen

Hat Allah befohlen, dass man Frauen missbrauchen soll? Stimmt es, dass Mohammed sich von Dämonen inspirieren liess und zudem eine Minderjährige heiratete? Was bedeuten Schariagesetze, Ehrenmorde oder Heilige Kriege? Hält sich der Islam an die Menschenrechte oder bedroht er unsere europäische Gesetzgebung, wenn wir muslimische Lebensformen im Sinne der Toleranz dulden?

Wer den Islam verstehen will, der muss auch die Hintergründe kennen. Hier liegen wertvolle Informationen für jedermann vor. Ein praxisnahes Buch über eine Religion, mit der wir Europäer uns in den kommenden Jahren noch vermehrt beschäftigen müssen.

Buch bestellen; 140 Seiten, Fr. 22.80 (exkl. Porto und Verpackung)

Buchempfehlung: Udo Ulfkotte: "SOS-Abendland"

Udo Ulfkotte gilt als einer der besten Kenner des Islam. Er wurde von Islamisten bereits mehrfach tätlich angegriffen und mit dem Tod bedroht. Kurz vor Erscheinen des Buches mussten Ulfkotte und seine Frau nach einer beispiellosen Hetzkampagne und Morddrohungen unter Polizeischutz ihr Haus verlassen. Sie befanden sich mehrere Wochen lang quer durch Deutschland auf der Flucht.
In diesem Buch lesen Sie, was die Islamisten gerne vor Ihnen verborgen hätten. Es ist die erschreckende Chronologie über die Ausbreitung des Islam in Europa. Hier lesen Sie aber auch, was Ihnen die Massenmedien verschweigen. Fakten, in einer Fülle, die erdrückend ist. Was schon lange prophezeit wurde, scheint nun finstere Realität zu werden: Der Untergang des Abendlands!
Bestellen 416 Seiten, Fr. 33.90

Buchempfehlung: Dietrich Bonhoeffer: Widerstand und Ergebung

Nach der Lektüre dieses Buches ist ein Christentum nicht mehr möglich, das sich nicht zu engagieren weiss. Bonhoeffers Briefe und Aufzeichnungen sind ein privates Dokument von grösster zeitgeschichtlicher Bedeutung. Bestellen 234 Seiten, Fr. 23.90

Buchempfehlung: Daniel Zingg: "Der Islam in Westeuropa"

Die Broschüre zum Vortrag von Daniel Zingg «Der Islam in Westeuropa. Islamisierungs-strategie und christliche Position» enthält Hintergrund-informationen zum Islam, seiner Ausbreitungs-strategien, Symbolik und Geschichte. Mit Spezialteil «Es geht auch ohne Minarett» von Dr. Heinz Gstrein. Bestellen 53 Seiten, Fr. 12.?

Weitere Bücher

Islam & Nahost

01.07.09

"Die Ablehnung der Minarettinitiative wäre ein Sieg Allahs."

Avi Lipkin: "Die Ablehnung der Minarettinitiative wäre ein Sieg Allahs." (Bild: Aseba)

Von Daniel Zingg (Fragen) • Avi Lipkin, jüdischer Buchautor, Publizist und international tätiger Referent, äussert sich zur Minarettinitiative und sieht im Islam die grösste Bedrohung für den Weltfrieden. Der Islam ist laut Lipkin nicht dialogfähig! Auch nicht in der Schweiz. "Wenn die Initiative gegen die Minarette in der Schweiz abgelehnt wird, erachten dies die Muslime als Sieg Allahs."

Ist das Christentum durch den Islam in Gefahr?

Es ist die Absicht des Islams, die Welt zu erobern. Dies ist ein Kampf an vielen Fronten: Ein Krieg gegen Israel, gegen die USA, Kanada, Südamerika; auch ein Krieg in Afrika und ein Krieg gegen Europa. Natürlich ist ebenfalls die Schweiz eine der "feindlichen" Fronten.

Wie lange gibt es ihrer Ansicht nach die Schweiz noch als freies und unabhängiges Land?

Ich denke, die Situation in der Schweiz ist besser als die im restlichen Europa. Die Staaten der EU sind noch in viel grössere Probleme verstrickt.

Von einem Schweizer Christen habe ich gehört, dass nur ein sehr geringer Prozentsatz der Schweizer zur Kirche gehe. Und davon sind nur 10% judenfreundlich gesinnt. Das scheint das Problem zu sein: Wir müssen einerseits die Zusammenarbeit zwischen den Schweizer Christen und Israel fördern, anderseits aber auch ein christliches Wiedererwachen in den Kirchen herbeiführen! Es ist interessant: Ich bin Jude, nicht Christ, aber ich mag die Christen, ich mag die messianischen Juden, ich liebe Jesus.

Und ich glaube, dass einer der Schlüssel für Israels Überleben in einer starken Allianz mit den Christen liegt. Gemäss dem Römerbrief, Kapitel 9-11 sind die Christen die Äste, die Juden die Wurzel desselben Olivenbaums. Wenn die Christen stark sein wollen, müssen die Juden stark sein. Und wenn die Juden stark sein wollen, müssen die Christen stark sein. Das ist eine Symbiose. Wir, Christen und Juden, müssen zusammenarbeiten. Wir haben denselben Gott, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Und der Messias ist ein Jude aus Israel.

Was passiert, wenn die Türkei in die EU aufgenommen wird?

Die säkularen, aufklärerischen Traditionen von Atatürk sind beendet. Die Türkei wird heute immer fanatischer, islamistischer. Die Türken sehen ihr Gebiet nicht nur auf Anatolien beschränkt, sondern ausgeweitet auf die fünf Republiken, die früher zur Sowjetunion gehörten, darunter Kasachstan, Usbekistan, Aserbaidschan. In all diesen "-stans" leben turksprachige Muslime. 70 Millionen Türken leben in der Türkei und weitere 200 Millionen in diesen türkisch-muslimischen Republiken. Wenn die Türkei in die EU aufgenommen wird - Gott möge dies verhindern -, wäre Europa quasi über Nacht mit einer grossen islamischen Religionsgemeinschaft konfrontiert. Heute leben 300 Millionen Christen und 50 Millionen Muslime in der EU. Nimmt man die 70 Millionen Türken dazu, sind wir bei 120 Millionen Muslimen. Zählt man noch die 200 Millionen Muslime der ehemaligen Sowjetrepubliken dazu, gibt das ein Total von 320 Millionen Muslimen! In dem Moment, in welchem die Türkei in die EU aufgenommen wird, sage ich: "Good bye Christianity." Aber nicht nur das, als Jude aus Israel spreche ich dann ferner: "Good bye Israel!" Denn durch diese umfangreiche islamische Bevölkerung bedingt, würde Europa automatisch ein Feind Israels werden.

Gibt es einen Unterschied zwischen der islamischen Eroberungstaktik in Amerika und in der Schweiz?

Die USA ist der grösste Feind des Islam. Die Schweiz wird nur als geringer Feind betrachtet. Es gibt weltweit zwei Arten der Eroberungstaktik: die revolutionäre Art und die evolutionäre. Die revolutionäre kennen wir von Osama bin Laden und dem Terrorismus, die auf Zerstörung und Einschüchterung setzt. Ich weiss nicht, ob es in der Schweiz Terror gibt oder geben wird. Sicher ist nur, dass die evolutionäre Strategie die gefährlichere ist: es ist die Übernahme durch Geld, die still und leise die Welt in die Abhängigkeit des Petro-Dollars bringt.

Welche Bedeutung hat das Minarett?

Das Minarett ist ein Attribut zur Moschee, das dazu dient, per Lautsprecher fünfmal täglich die islamischen Botschaften bekannt zu machen. Hat eine Moschee kein Minarett, so dient die Moschee lediglich der stillen Gebetsversammlung. So wie die Kirchen für die Christen und die Synagogen für die Juden. Das wollen aber die Muslime nicht. Sie wollen laut sein. Sie wollen bereits um 4:30 Uhr morgens per Lautsprecher verkünden: "Allahu akbar!", was so viel bedeutet wie: Gott ist grösser; grösser als der Gott der Juden und Christen. Sie wollen den Islam allen, die im Umkreis der Moschee wohnen, überstülpen. Das macht das Leben für die Christen und Juden praktisch unmöglich, weil sie diese Botschaften fünfmal täglich hören. Die Muslime dominieren so das Leben anderer, zwingen diese, zum Islam überzutreten oder wegzuziehen.

Die Minarett-Initiative ist erstmalig und einzigartig in der Welt. Wie wird die islamische Welt reagieren, wenn die Initiative angenommen würde?

Bis jetzt verhalten sich die meisten Juden und Christen dem Islam gegenüber total ignorierend. Die meisten denken, der Islam sei einfach eine weitere abrahamitische Religion. Ich betone jedoch in meinen Vorträgen stets, dass der Islam das Gegenteil vom Judentum und Christentum sei. Der Islam ist die Antithese dazu, denn der Islam will Christen und Juden vernichten. Wenn die Initiative gegen die Minarette in der Schweiz angenommen wird/würde, wird/wäre dies eine grosse Niederlage für den Islam. Man sollte aber nicht vergessen: Wenn in Zukunft die islamische Zuwanderung in die Schweiz fortwährt und die islamische Minderheit weitere 5% bis 10% wächst, werden sie genug einflussreich sein, die Gesetzesentwicklung massgeblich zu prägen.

Wie wird die islamische Welt reagieren, wenn die Initiative abgelehnt würde?

Wenn die Muslime Minarette bauen dürfen, sagen sie sich: Allah hat uns den Sieg gegeben.

Kritische Stimmen aus dem christlichen Lager behaupten, die Minarett-Initiative sei das falsche Mittel, um den Vormarsch des Islam zu stoppen.

Viele Christen glauben, dass Dialoge mit den Muslimen und Gefälligkeiten ein gangbarer Weg sei. Doch bereits die Geschichte zeigt, dass man mit Systemen wie dem Nationalsozialismus und Stalinismus keine Dialoge führen konnte. So ist es auch mit dem Islam.

Was halten Sie von Barak Obamas Islamkurs?

Ich denke, Obama ist ein Muslim. In der Arabischen Welt wurde vor den Präsidentschaftswahlen via Radio gesagt: 2008 werden wir einen muslimischen Präsidenten haben. Und jetzt erklären sie: Unser islamischer Präsident in den USA! Obama fördert die muslimische Agenda und unterstützt den EU-Beitritt der Türkei.

Was sagen sie gläubigen Christen, welche sagen, es sei nicht unser Auftrag, uns gegen den Minarettbau zu wehren?

Glaube ohne Taten ist tot; das sagt das Neue Testament. Und Leute, die kundtun, es sei nicht der Auftrag der Christen, gegen den Islam anzutreten, besitzen einen toten Glauben. Ich sage den Christen jeweils klar: Wenn die Christen nicht aufwachen und beginnen, politisch aktiv zu werden, dann werden die politisch aktiven antichristlichen Menschen die Herrschaft übernehmen und die falschen Dinge tun.

Es gibt Christen, die behaupten, unser Auftrag sei die Evangelisation, nicht der politische Kampf gegen den Islam.

Evangelisation ist eine Art, aber nicht die einzige. Wie viele Kirchen gibt?s in Saudiarabien? Es gibt eine Million Christen in Saudiarabien, viele davon sind Gastarbeiter von den Philippinen, und eine Million Hindus aus Indien. Es gibt keine Kirchen und keine Hindutempel. Überdies ist Saudiarabien natürlich judenrein. Kein Jude darf sich in Saudiarabien etablieren. Sollten wir nicht Gleichberechtigung anstreben? Sollten wir dem Islam erlauben, in Westeuropa Minarette zu bauen, wenn in Saudiarabien Christen unterdrückt werden?

Wir hatten in Jerusalem, wo ich wohne, ein Problem: Die Muezzine in einer arabischen Wohngegend waren so laut, dass die Juden in ihrem Quartier die Polizei riefen. Die Polizei fand auf jedem Haus Lautsprecher, nicht nur auf den Minaretten! Sie brauchten die Minarette als Vorwand, um die jüdischen Nachbarn durch zahlreiche Lautsprecher zu tyrannisieren. So kann man ja nicht mehr schlafen, nicht mehr atmen, gar nichts mehr! Sie müssen kämpfen, damit Sie in der Schweiz nicht auch in solche Situationen geraten.

Es wird behauptet, in Europa und somit auch in der Schweiz, könnte sich ein friedlicher Islam etablieren.

Friedlicher Islam ist wie friedlicher Nationalsozialismus. Oder moderater Islam ist wie ein moderater Nationalsozialismus.

Wie soll man einem Muslim begegnen?

Ich liebe die Muslime, es sind grossartige Menschen. Ich begegnete mal einer Frau aus Algerien, die zum christlichen Glauben konvertiert ist. Sie erzählte, sie liebe nun die Juden und Christen! In den USA gibt es zahlreiche solche Menschen, die früher, als sie noch nach der islamischen Religion lebten, die Juden und Christen hassten. Dann aber, nachdem sie begonnen haben, an Christus zu glauben, waren sie in der Lage, die Juden und Christen zu lieben. Diese Konvertierten sagen: Bring die Muslime zu Christus, sonst bringen sie dich zum Schwert. (Original in Englisch: "Bring them to the Lord, otherwise they bring you to the sword.")

Was ist die grössere Gefahr für die Schweiz: die Stärke des Islams oder die Schwäche des Christentums?

Eindeutig die Schwäche des Christentums! Denn diejenigen, die stark im Glauben sind, können von nichts und niemandem aus der Bahn geworfen werden.

Moscheen werden offiziell als islamische Gebetshäuser deklariert. Sind Moscheen Gebetshäuser?

Moscheen sind Gebetshäuser. Sie haben aber noch weitere Funktionen. Und der Islam ist nicht nur eine Religion, er ist ebenfalls ein Wirtschaftssystem, ein politisches und soziales System. Deshalb sind Moscheen überdies Zentren für politische, wirtschaftliche und soziale Aktivitäten. Oft sind sie auch Zentren für terroristische und militärische Aktivitäten.

Übrigens: Einer der Namen für Allah ist "der grosse Lügner". Denn im Islam ist Lügen eine gute Eigenschaft, eine Tugend. Taqyia bedeutet, dass man den Ungläubigen nicht die Wahrheit sagen muss. Man schaut den Ungläubigen in die Augen und lügt sie an! Unser Gott aber ist unser Schöpfer. Er liebt die Juden. Er sagt, sie seien sein Augapfel. Er liebt die Christen, er "pfropfte die Christen in die Juden ein" (vgl. Römerbrief, Kapitel 11). Gott liebt den Sünder, er liebt den Hindu, den Buddhisten, den Muslimen. Er liebt jeden Ungläubigen. Gott liebt jeden Menschen, weil wir alle nach seinem Bild geschaffen sind (1. Mose 1). Allah hasst die Juden, hasst die Christen, hasst Hindus und Buddhisten und die Muslime töten alle Andersgläubige im Namen Allahs. Kann derselbe Gott, der uns alle liebt, derselbe Gott zu sein, der uns alle hasst?

Ist der Islam für die Schweiz eine "Zeitbombe"?

Ganz sicher. Für jedes Land ist der Islam eine "Zeitbombe"! Für Europa, für Amerika, für Afrika, für Israel. Auch für Russland, denn dort werden bald 50% der Armeeangehörigen Muslime sein. Denn jüdische und christliche Familien bestehen oft nur aus den Eltern und einem Kind, muslimische Eltern haben jedoch viele Kinder.

Übersetzung aus dem Englischen: Andreas Zingg